Nadja Kirchner und die gefährlichen Wesen der Halbwelt: Teil

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Nadja Kirchner und die gefährlichen Wesen der Halbwelt: Teil

Beitragvon Johannerholz » So 28. Jan 2018, 22:09

Guten Tag,

nun ist es wieder soweit. Der zweite Teil des Fantasybuches ist fertig. Die Geschichte um Nadja Kirchner geht damit weiter. Es handelt sich auch hier um ein Buch für junge und jung gebliebene Leser. Dieses Buch werde ich auch im März 2018 wieder in Leipzig vorstellen.

Autor: Johan Nerholz

Titel: Nadja Kirchner und die gefährlichen Wesen der Halbwelt

ISBN: 3956558715 (E-Book) 978-3956558719 (Buch)
Verlag: Edition digital

Erscheinungsdatum: 1.2.2017

Für weitere Infos bitte den Link anklicken!

https://www.amazon.de/Nadja-Kirchner-ge ... llen+senke

Kurzbeschreibung

Die elternlose Nadja Kirchner lebt bei ihren Großeltern und hat Raben als Freunde, die in der trockenen Senke leben, die sich in der Nähe ihres Dorfes befindet. Sie ist die Bannherrin der Senke und trägt damit zum Schutz der Raben bei. Diese Raben sind magisch. Sie und weitere Gestalten, die mit den Raben verbündet sind, haben ihr vieles beigebracht, das kein normaler Mensch beherrscht. Damit kann sie sich in der Welt der Menschen besser behaupten.
Seit einem Jahr haben die Raben ihren Frieden mit Korfylos geschlossen und auch Nadja kann wieder in Ruhe leben. Aber dann passiert etwas, dass man ihr unbedingt verheimlichen will. Nur durch Zufall erfährt sie davon.
Kurz vor den Sommerferien erfährt sie, dass ihr einstiger Beschützer und Freund, der ehemalige Dämonenhund Takesch, bei der Verteidigung ihrer Welt und der der Geister und Raben in die Halbwelt entführt wurde. Er und seine Gefährtin Dinara lebten seit nunmehr einem Jahr an der Grenze dieser Welt und trugen zum Schutz der Welten bei, in der die Menschen, die Raben, Geister und alle anderen Gestalten leben. Niemand kann Takesch dort, wo er jetzt ist, noch helfen.
Die Gefahr ist groß, dass er in der Halbwelt beeinflusst und als Waffe gegen die Raben und die Geister eingesetzt wird. Kaduro, der Herrscher der Halbwelt, will auch diese Welten einverleiben und beherrschen. Nadja beschließt, Takesch aus den Fängen des Herrschers der Halbwelt zu befreien. Dabei zieht sie sich den Zorn von Rontur, dem Anführer der Raben, zu.
Heimlich bricht sie auf. Am Anfang begleitet sie der Hund Prutorius, der seinen Dämon abgeschüttelt hat. Nach und nach kommen immer mehr dazu, um ihr beizustehen. Auch in der Halbwelt findet sie Helfer. Sie erlernt weitere Strategien der Verteidigung und trotzdem ist sie am Ende froh, dass sie nicht allein in der Zwischenwelt ist. Es kommt zum entscheidenden Kampf, bei dem Geister, Raben und alle anderen Verbündeten zur Stelle sein müssen. Wird sie es schaffen, Takesch aus den Fängen des Kaduro zu befreien?

Leseprobe

Der Angriff der Ganduren
„Wach auf!“ Nadja schreckte hoch. Prutorius hatte sie mit seiner Schnauze unsanft angetippt. Sie war ratlos um und begriff erst langsam, wo sie war. Es war inzwischen hell. Am Horizont sah das Mädchen einen gigantischen Gebirgszug und über den ging gerade die Sonne auf. Hier unten waren die Sonnenstrahlen noch nicht angekommen. Auf dem Käfig hockte Reikosch, seinen Kopf unter den Flügeln. Der Hund gähnte herzhaft. Dann kratzte er sich mit einer Hinterpfote am Kopf.
„Ich habe gar nicht bemerkt, dass ich so tief geschlafen habe.“ Nadja streckte ihre Arme und stand dann auf.
„Nein. Das hast du nicht!“ Prutorius klang gutmütig.
„Wie kommen die denn hierher?“ Nadja betrachtete die Decken um sie herum.
„Die habe ich aus dem Käfig geholt und dich damit zugedeckt.“
Nadja sah Prutorius an. „Ich hätte nicht gedacht, dass du so fürsorglich bist!“
„Weil ich ihm das gesagt habe. Allein wäre er nicht darauf gekommen“, sagte Reikosch, seinen Kopf unter dem Flügel.
„Das glaubst auch nur du!“ Prutorius und Reikosch hatten sich wieder aufeinander eingeschossen.
Nadja öffnete die Tasche und holte ein Brötchen hervor. Sie wendete sich an den ehemaligen Dämonenhund. „Willst du auch etwas essen?“
„Danke, nein.“
Nadja begann zu essen. Ein Pfeifton unterbrach ihr Frühstück. Dicht vor ihrem Gesicht tauchte etwas auf, das aussah wie eine gelbliche Kugel von der Größe eines Golfballes mit Flügeln und kleinen Beinchen. Auch Augen konnte sie erkennen. Die Flügel sirrten sehr schnell. Sie musste unwillkürlich lächeln und überlegte, ob sie so etwas schon einmal gesehen hatte. Als Nadja sich diese vor ihrem Gesicht verharrende Erscheinung näher betrachtete, wurden winzige Zähne sichtbar. Im nächsten Augenblick wurde das Wesen von einem riesigen Flügel weggeschlagen.
„Was war das?“ Nadja hatte sich vor den Flügelschlag des Geiers mehr erschrocken als vor dem Wesen.
„Eine Gandure.“ Der Geier klang angespannt.
Prutorius sprang blitzschnell auf. „Was war das?“
„Eine Gandure!“
„Das hat uns gerade noch gefehlt!“ Der Hund klang entsetzt.
„Du sagst es.“ Reikosch schüttelte seinen Flügel aus und gab einen angewiderten Laut von sich.
„Ich habe noch nie eine Gandure in Wirklichkeit gesehen.“ Prutorius sah sich um, noch während er diese Worte sprach.
„Jetzt ja“, sagte der Geier.
„Gehört habe ich nichts Gutes von denen. Das könnte gefährlich werden.“ Prutorius sah sich weiterhin um.
„Ich weiß.“ Reikosch schien noch unruhiger zu sein als der Hund.
„Was sind Ganduren?“ Nadja sah beide fragend an.
„Keine Zeit, dir das jetzt zu erklären. Besser, wir brechen auf. Wo eine Gandure ist, sind noch mehr. Nimm schnell die Decken und dann in den Käfig. Ich schaue mir inzwischen die Sache mal von oben an.“ Damit erhob der Geier sich in die Lüfte. Nadja wollte in den Käfig klettern, aber Prutorius hielt sie auf.
„Besser, wir warten noch.“
„Reikosch hat aber etwas anderes gesagt!“
„Es ist möglich, dass wir uns verteidigen müssen. Das geht außerhalb des Käfigs besser.“ Sichernd sah sich der Hund um.
„Was sind Ganduren?“
„Ich habe von ihnen nichts Gutes gehört. Sie sind eine Kreation von Kaduro. Er hat alle möglichen Wesen seiner Welt durcheinander gekreuzt, bis er glaubte, ein gutes Resultat erzielt zu haben.“
„So gefährlich sah dieses Wesen gar nicht aus!“
„Täusch dich nicht! Sie sollen das Gefährlichste sein, das uns momentan bedroht. Darum hat Kaduro die ja auch geschaffen!“
„Was wollte er damit erreichen?“
„Er wollte sie als Angriffsarmee heranziehen, aber sie waren auch für ihn nicht mehr händelbar. Sie haben in seiner Welt alles angegriffen, was ihnen vor ihre winzigen Zähne kam. Darum hat er sie schnell wieder vernichtet. Leider vermehren sie sich rasant und ein paar von denen haben überlebt und sind geflohen. Sie haben sich außerhalb dieser Welt vermehrt und sollen jetzt in einem riesigen Schwarm in der Grenzregion leben und alles überfallen, was sie essen können.“ Nun begann Prutorius die Festigkeit des Käfigbodens zu prüfen.
„Du meinst doch nicht etwa?“ Nadja war das erste Mal erschrocken.
„Das meine ich! Rontur vermutet, dass auch Menschen in dieser Gegend spurlos verschwanden.“
„Das glaube ich jetzt nicht!“
„Solltest du aber. Sie sind gefährlich und wer von ihnen gebissen wird, hat schlechte Chancen zu überleben. Sie sollen verdammt giftig sein. Deshalb hat Reikosch wohl auch so schnell reagiert, als eine vor deinen Augen auftauchte.“
„Kann man gegen die denn nichts unternehmen?“
„Man hat versucht, sie zu vernichten, aber sie sind schlau und verstecken sich.“ Plötzlich hörten sie hinter sich ein schrilles Pfeifen. Mehrere von diesen Bällen mit Flügeln schossen auf die beiden zu. Nadja hob blitzschnell die Hände und die ballartigen Wesen prallten an ihrer Zugbannumkehr ab und flogen in Richtung Gebirgszug davon. Prutorius sah ihnen hinterher.
„Die werden jetzt zu den anderen fliegen, um mit ihnen zurückzukommen. Sie sollen ziemlich intelligent sein.“ Dann landete Reikosch.
„Wir kommen nicht mehr weg. Es ist ein riesiger Gandurenschwarm, der sich gerade hinter dem Gebirge erhebt und in unsere Richtung kommt. Kippt schnell den Käfig um und geht in Deckung. Sie sind gleich da.“ Nadja und der Hund hatten sich gerade hinter die Holzwand des umgekippten Käfigs begeben, als sie in der Ferne ein Pfeifen hörten. Prutorius schaute an der Wand vorbei und gab einen Laut des Entsetzens von sich. Dann schwoll das Pfeifen zu einem ohrenbetäubenden Heulen an. Der Hund wendete sich an das Mädchen.
„Bleib ja da, wo du bist.“ Dann schossen grüne Funken aus seinem Maul über die Holzwand hinweg und Nadja hörte es links und rechts sowie über sich vorbei heulen und pfeifen. Dann waren alle vorbeigeflogen. Erleichtert atmete sie auf, aber der Hund ließ ihr keine Zeit.
„Sie drehen um. Wir müssen auf die andere Seite. Mach schnell!“ Damit war Prutorius schon um den liegenden Käfig herumgelaufen. Nadja folgte. Dann sah sie an der Wand vorbei und erkannte nun, wie der Schwarm, der den Himmel verdunkelte, oben in der Luft eine Kehrtwende machte. Es sah aus, als ob sich eine riesige, unendlich lange und dicke Schlange umdrehte und dann zur Erde niederstürzte. Nadja hob ihre Hände neben der Holzwand und dann kamen die Bälle angeflogen und teilten sich vor Nadja. Sie waren erneut vorbeigeschossen und machten pfeifende Geräusche. Nadja sah, wie sie abermals eine Kehrtwende machten.
„Schnell! Zurück auf die andere Seite.“ Dieses Mal hatten sie kaum noch Zeit. Die Wesen hatten die Wende dieses Mal blitzschnell vollzogen und schossen erneut vorbei. Dann war Reikosch zur Stelle. Er schoss nach oben an die Spitze der Gandurenschlange und flog vor ihnen her. Nadja sah, wie sie ihm folgten.
„Hoffentlich weiß er, was er tut“, knurrte Prutorius. Nadja sah, dass die Ganduren ebenso schnell waren wie der Geier, der vor ihnen immer weiter nach oben schoss. Dann drehte er sich blitzschnell um und bewegte sich im Sturzflug zur Erde. Der gesamte Schwarm folgte ihm. Nadja hielt den Atem an. Knapp vor der Erdoberfläche, etwa einhundert Meter vom Käfig entfernt, flog der Geier nur wenige Zentimeter über dem Boden waagerecht weiter. Die Ganduren konnten dieser Bewegung nicht mehr folgen und prallten alle auf die Erde. Es dauerte eine Minute, dann waren sie alle unten aufgeschlagen und hatte einen gigantischen Berg aus ihren ballförmigen Leibern aufgetürmt. Es war totenstill. Reikosch war auf der Wiese in der Nähe des Käfigs gelandet.
„Leider kriegt er diese Kreaturen damit nicht vernichtet. Die Dinger haben sieben Leben“, sagt Rontur. Der Hund hatte Panik in der Stimme.
„Sie sind nicht tot?“ Nadja war entsetzt.
„Leider nicht“, sagte Prutorius, der den Gandurenhaufen mit Abscheu begutachtete.
„Jedenfalls muss jetzt schnell etwas geschehen“, rief Reikosch, der inzwischen wieder bei ihnen...
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Re: Nadja Kirchner und die gefährlichen Wesen der Halbwelt:

Beitragvon Johannerholz » So 28. Jan 2018, 22:11

Eine Korrektur noch! Das Erscheinungsdatum stimmt nicht ganz. Erscheinen wird das Buch am 15.02.2018!
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