Lest ihr Buecher immer bis zum Ende?

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sachmet
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Re: Lest ihr Buecher immer bis zum Ende?

Beitrag von sachmet » Do 26. Feb 2015, 14:27

Lanara hat geschrieben:
sachmet hat geschrieben:bohh Lanara, die Anonymus Reihe war für mich mit das tollste, was ich 2014 verschlungen habe *lach*. Da sieht man mal, wie unterschiedlich man die Geschichten sieht. Die Rezensonsbücher lese ich grundsätzlich zu Ende. Immerhin bekomme ich diese Bücher umsonst, mit der Aufgabe, sie zu lesen und eine Meinung abzugeben. Das kann ich nur, wenn ich die komplette Geschichte kenne. Bisher habe ich ein Rezensionsbuch abgebrochen, das war aber so unerträglich, da war nichts zu wollen. Grammatikfehler, Logikfehler, grausamer Satzbau und keine Logik. Das war aber eine Ausnahme. Bei meinen eigenen Büchern höre ich dann eher mal auf. Insgesamt passiert es aber sehr selten. Ich habe einen SUB von ca. 2000 Büchern, den ich mir über Jahre mühsam zusammen gesucht habe, nicht, ohne mich vorher über die Bücher und ihre Geschichten zu informieren. Die Mißgriffsquote ist da wirklich sehr gering.
Ich wollte damals z.B. die urlate Metropole abbrechen, weil ich einfach nicht in die Geschichte hineinkam. Dann hat es mich ab Seite 200 gepackt und ich habe drei Bände verschlungen und mittlerweile sogar 2x gelesen. Manche Bücher brauchen wohl wirklich Zeit, sich zu entfalten. Mein letztes abgebrochenes Buch war ein Krimi: Tödliche Oliven. Ich habe die Krimis davor gelesen, die wirklich gut waren aber dieser Band war unerträglich langweilig und ich wollte unbedingt mit Askir anfangen :)
:) Ich mochte den Schreibstil, aber wie gesagt, mit der Handlung konnte ich so gar nichts anfangen. Oft hebe ich die abgebrochenen noch eine Weile auf und lese sie dann nochmal an. Ich hatte es schon, dass mir ein vorher abgebrochenes Buch dann absolut super gefiel. Andere lagen mir auch beim zweiten Mal nicht, dann gebe ich sie weiter.


es ist tatsächlich so, dass sich die vier Bände nur erschließen, wenn man sie alle gelesen hat. Zu Beginn meint man nicht, dass sie zusammen gehören aber der Autor schafft einen wunderbaren Bogen von A nach Z, dass man manchmal einfach nur staunen kann. Ich habe mit Band 2 begonnen und danach erst den ersten Band gelesen.
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Hexodus
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Re: Lest ihr Buecher immer bis zum Ende?

Beitrag von Hexodus » Mo 2. Mär 2015, 11:59

Der Autor sollte sein Handwerk soweit beherrschen, dass seine Leser nicht schon am Anfang abspringen wollen. Aber offenbar ist dies nicht zu allen durchgedrungen und man wird mit viel Geschwaffel und Blbla konfrontiert, das einen einschläfert wenn nicht gar aktiv vergrault. Wenn ich dann ein solches Buch abbreche, denke ich mir, dass mir der Autor trotz Gequäle kein Mehrwert bieten kann. Dennoch lese ich die meisten Bücher zu Ende. Passiert selten, dass mir ein Buch im Halse stecken bleibt und ich abbrechen muss. Ich lästere nämlich gerne über schlechte Werke, also lese ich Sie auch zu Ende.
Was mir schon öfters passiert ist, dass ich in Serien mittendrin stecken geblieben bin. Wenn zuviel Zeit zwischen den Bändern vergeht, vergesse ich was vorher passiert ist und so fehlt mir die Grundlage weiter zu machen. So z.B. bei "Das Rad der Zeit" Bin wohl bei Band 20 oder so raus und habe nicht wieder hinein gefunden.

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sachmet
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Re: Lest ihr Buecher immer bis zum Ende?

Beitrag von sachmet » Di 3. Mär 2015, 22:49

Bei Serien bleibe ich dran, sonst vergesse ich auch immer alles. Lese im Moment ja das zweite Mal Erikson. Leider erscheinen die Bücher ja erst nach und nach aber vom ersten Lesen ist soviel hängen geblieben, dass mir das warten diesmal nichts ausmacht. Und seit ich Rezensionen schreibe, bleibt mehr hängen, weil ich mich mehr mit den Büchern beschäftige und auch die Rezension nachlese, wenn ein weiterer Band erscheint.
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Re: Lest ihr Buecher immer bis zum Ende?

Beitrag von Hexodus » Do 5. Mär 2015, 21:15

@Sachmet. Mit Rezis führt man quasi ein Lesetagebuch, da hast Du Recht. Habe schon überlegt, ob wir auch ein Serienguide einführen sollten, wo jeder Band mit einer kurzen Inhaltszusammenfassung vertreten ist.

Hatte Erickson übrigens auch 2 Mal angefangen zu lesen, bin aber schnell bei Band 4-5 stecken geblieben. Hoffentlich verfilmt das jemand ;)

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Re: Lest ihr Buecher immer bis zum Ende?

Beitrag von Lobelia » Mo 29. Jun 2015, 20:42

Eigentlich versuche ich immer einem neuen Buch eine Chance zu geben, aber wenn es mich nach 40-50 Seiten nicht gefesselt hat, ist mir meine Zeit zu schade und ich fange ein neues Buch an.

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Re: Lest ihr Buecher immer bis zum Ende?

Beitrag von Lanara » Mi 1. Jul 2015, 22:32

Hexodus hat geschrieben:@Sachmet. Mit Rezis führt man quasi ein Lesetagebuch, da hast Du Recht. Habe schon überlegt, ob wir auch ein Serienguide einführen sollten, wo jeder Band mit einer kurzen Inhaltszusammenfassung vertreten ist.
Diese Idee finde ich ziemlich gut
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Re: Lest ihr Buecher immer bis zum Ende?

Beitrag von sachmet » Fr 3. Jul 2015, 06:12

wäre eine gute Idee, ich lese eh zu 90&Srerien. Habe das neuen Anonymus übrigens an einem Tag gelesen..was heißt gelesen..inhaliert..verschlungen...
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Korlat
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Re: Lest ihr Buecher immer bis zum Ende?

Beitrag von Korlat » Fr 3. Jul 2015, 10:01

Wenn es mich zwischen 50-100 Seiten nicht gepackt hat, dann lese ich ein Buch nicht zu Ende. Dann nehme ich mir lieber ein neues Buch und hoffe, das es mir besser gefällt.
Mit Serien geht es mir auch so, dass ich mitunter den Faden verliere und keine Lust mehr habe. Dann lese ich lieber den ersten Band und warte dann bis alle erschienen sind. Ärgerlich nur, wenn die weiteren Bände nicht erscheinen, weil entweder der Autor sich Zeit lässt (George Martin!) oder kein weiteres Buch übersetzt wird (z.B. Ken Scholes). Dann muss ich mich evtl. entscheiden, die weiteren Bände in der Originalsprache zu lesen. Ist ja in unserem Bereich meist englisch. Erikson habe ich deshalb schon lange durch.

Johannerholz
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Re: Lest ihr Buecher immer bis zum Ende?

Beitrag von Johannerholz » Mo 24. Apr 2017, 18:42

Es ist schon vorgekommen, dass ich ein Buch nicht auslese. Aber das ist bei mir selten der Fall.

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Re: Lest ihr Buecher immer bis zum Ende?

Beitrag von Hexodus » Do 18. Mai 2017, 12:51

Mit der 50-Seiten Methode gehe ich auch vor. Das entspricht auch in etwa der Länge einer Leseprobe - danach stellt sich die Frage: kaufen oder nicht kaufen? So zumindest läuft das automatisch ab, wenn man elektronisch liest. Bei Papierbüchern ist das auch nicht viel anders. Man schmökert im Buchladen hinein und trifft die Entscheidung. Das erscheint mir natürlich. Ich denke auch, wir sind nicht verpflichtet als Leser jeden Schrott gut zu finden. Es ist die Aufgabe des Autors uns zu faszinieren. Und es gibt durchaus ein paar Bücher die absolut unleserlich sind. Sinn der Unterhaltungsliteratur ist es doch uns gut zu unterhalten. Es ist nicht so wie bei Fachbüchern, die korrekte Informationen trotzt schlechten Schreibstils beinhalten können.

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