"Die Savanten: Heimkehr" (Fantasy/Sci-Fi)

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Uwe_Eckardt
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Registriert: Mi 22. Feb 2017, 17:14

"Die Savanten: Heimkehr" (Fantasy/Sci-Fi)

Beitrag von Uwe_Eckardt » Mi 22. Feb 2017, 17:51

Hallo FantasyBuch Forum-Community!

Ich möchte Euch gerne mein Erstlingswerk vorstellen:

Titel: Die Savanten: Heimkehr
Autor: Uwe Eckardt
Genre: Fantasy (und ein klein wenig Sci-Fi)
Format: ebook
Seiten: 380 Normseiten (339 laut Amazon)

https://www.amazon.de/dp/B06X18NSWK


Kurzbeschreibung:
Finn ist ein schüchterner Teenager, der in seinem Leben bereits einen harten Schicksalsschlag erdulden musste. Gerade als er beschließt, endlich erwachsen zu werden und sein Leben in den Griff zu bekommen, setzt eine unscheinbare Entscheidung Ereignisse in Gang, die Finn auf eine Weise verändern, wie er es sich nie zu träumen gewagt hätte. Doch diese unglaubliche Veränderung reißt ihn auch aus seinem gewohnten Umfeld und er wird auf einen Weg gezwungen, der ihn schließlich in eine umkämpfte Welt voller Magie und märchenhafter Wesen führt. Gemeinsam mit seinen neuen Freunden stellt er sich den unzähligen Herausforderungen und wächst an ihnen. Nie gibt er den Gedanken an ein Wiedersehen mit seinem Vater auf, doch eine Heimkehr ist ungewiss...

Ein paar Worte zum Buch:
"Die Savanten: Heimkehr" beginnt zwar in unserer "normalen" Welt und scheint im ersten Moment nichts mit Fantasy zu tun zu haben, aber ich kann Euch versprechen, dass sich dies recht schnell ändern wird und eine Welt voller Magie, Drachen, Mantikoren und anderer übernatürlicher Wesen auf Euch wartet. ;)
Wenn Euch der Sinn also nach einer Geschichte steht, die die Welt der Magie und des Übernatürlichen in eine spannende Handlung einbettet, die ihren Ursprung in unserer alltäglichen Welt hat, dann gebt dem Buch eine Chancee. Ihr werdet es nicht bereuen!

Vielen Dank für Euer Interesse!

Euer Uwe Eckardt



Leseprobe:
Plötzlich war hinter ihnen im Krater ein furchtbares Brüllen zu hören und Emma begann hysterisch zu kreischen. Als Finn sich ebenfalls umdrehte, rutschte ihm das Herz in die Hose. Fünf Mantikoren hatten bereits die Mitte des Kraters erreicht und drei weitere überquerten gerade den gegenüberliegenden Rand. Ihre Geschwindigkeit war atemberaubend.
„Lauft!“, schrie Ken.
Er zögerte keine Sekunde und rannte so schnell ihn seine Beine trugen Richtung Luftschiff. Der Doktor versuchte verzweifelt mit ihm Schritt zu halten. Riku blieb unentschlossen einen Moment stehen und blickte zu Sascha, die immer noch regungslos Richtung Luftschiff blickte. Dann ergriff er Emmas Hand und zog sie hinter sich her, dem Doktor folgend.
Finn hingegen war am Ende. Die Besatzung oben auf dem Deck wollte ihnen offenbar nicht helfen, sonst hätten sie längst Anstalten gemacht, alle an Bord zu holen. Eine Flucht war sinnlos, ein Kampf war sinnlos, selbst Weinen war sinnlos. Ohne jegliche emotionale Regung ließ er sich auf die Knie sinken und blickte seinem nahenden Ende entgegen. Fast wäre im entgangen, dass Sascha immer noch neben ihm stand. Er blickte zu ihr hoch. Die kalte Wut und unerschütterliche Entschlossenheit, die er in ihrem Gesicht sah, verblüffte ihn in Anbetracht der aussichtslosen Lage.
Mit einer fließenden Bewegung zog Sascha plötzlich ihre Pistole und zielte. Nicht etwa auf die Bestien, sondern auf die Gestalten auf dem Deck des Schiffs. In dieser Stellung verharrend, vergingen kostbare Sekunden, während die ersten Mantikoren den Fuß des inneren Kraterhangs erreicht hatten. Erst jetzt drehte sie sich in einer geschmeidigen Bewegung in Richtung Krater und eröffnete das Feuer. Finn war in eine Art Schockstarre gefallen und verfolgte teilnahmslos das Geschehen. Die Zeit schien in Zeitlupe abzulaufen.
Sascha verpasste beiden Ungetümen je zwei Kugeln in den Kopf. Augenblicklich brachen die Geschöpfe zusammen und rutschten den Hang wieder hinunter vor die Pranken ihrer nachfolgenden Artgenossen.
Die anderen Mantikoren blieben wie angewurzelt vor den Leichen stehen, offenbar verunsichert über die unbekannte Art und Weise, mit der der Zweibeiner auf dem Hügel zwei ihrer Brüder getötet hatte.
Ein besonders großes Exemplar benutzte seinen Peitschenschwanz, um einen der Toten umzudrehen. Die anderen verharrten regungslos. Erst schnüffelte es, dann leckte es mit seiner langen, gespaltenen Zunge das dunkle Blut auf, das aus dem Einschussloch sickerte. Mit seinen fast handtellergroßen, schwarzen Augen fixierte es dann Sascha und spie ihr förmlich einige unverständliche Sätze in seiner zischenden Sprache entgegen, was diese aber völlig kalt ließ. Das brachte das Wesen nur noch mehr in Rage und mit einigen kurzen, bellenden Kommandos versetzte es die ganze Meute wieder in Bewegung.
Mittlerweile waren es gut und gerne zwanzig und dieses Mal gingen sie nicht blindlings auf ihre Opfer los. Nur einige wenige kamen direkt den Hügel herauf. Die meisten teilten sich auf und begannen, auf beiden Seiten in einiger Entfernung den Rand des Kraters zu erklimmen. Der Anführer verharrte noch einen Moment, dann lief er in Richtung Kraterzentrum davon.
Finn sah dem Feigling nach, verlor ihn aber aus den Augen, als Sascha ihre Wut an seinen, sich in Todesverachtung frontal nähernden Artgenossen ausließ. Abgebrüht entleerte sie den Rest des Magazins und kurz darauf regte sich nichts mehr auf dem Hang.
Er wusste, dass sie noch zwei Magazine übrig hatte. Ihr blieben also noch 24 Schuss und von beiden Seiten näherte sich nun der Feind. Routiniert und fast zu schnell für Finns Augen wechselte sie das Magazin und eröffnete erneut das Feuer auf die linker Hand heranstürmenden Mantikoren. Sie zielte und schoss bis die Waffe nur noch Klickgeräusche von sich gab.
Ohne abzuwarten, wie die letzte der Bestien zusammenbrach, drehte sie sich um 180 Grad und legte in der Drehung ihr letztes Magazin ein.
Zwölf Schuss direkt über Finns Kopf hinweg später, regte sich auch auf der rechten Seite nichts mehr.
Mit den dahinscheidenden Mantikoren wuchs in Finn wieder die Hoffnung, und mit der Hoffnung auf Leben, kam die Angst vor dem Tod.
„Sascha!“, brachte er jammernd hervor.
„Auf die Beine mit dir, Mathe-Ass! Beweg deinen Hintern zu den anderen! Von wo die hergekommen sind, kommen bestimmt bald noch mehr!“
Mit diesen Worten zog sie Finn auf die Füße und gab ihm einen Stoß, dass er den Hügel Richtung Luftschiff hinunter stolperte. Ohne sich noch einmal umzuschauen, rannte er den äußeren Hang hinunter auf Ken und den Rest zu. Die anderen standen im Schatten des Fluggeräts, wild mit den Armen gestikulierend, um die Besatzung auf sich aufmerksam zu machen.
Plötzlich tauchte Sascha neben Finn auf und überholte ihn mit langen Schritten. Sie blickte sich im Laufen zu ihm um, um ihn wahrscheinlich weiter anzutreiben, aber stattdessen riss sie plötzlich ihre Augen auf und bremste im Staub schlitternd ab. Noch bevor sie etwas rufen konnte, sauste etwas haarscharf an seinem Ohr vorbei. Als Finn nach oben blickte, sah er, dass die Gestalten auf dem Deck des Schiffs mit Armbrüsten auf ihn zielten. Gerade als er sich hinter einem großen Stein in Sicherheit bringen wollte, spürte er einen stechenden Schmerz in seiner linken Schulter. Er stolperte und schlug hart mit dem Kopf gegen einen Stein. Das Letzte, was er sah, war Sascha, die mit dem Messer auf ihn losging. Dann versank die Welt wieder einmal in Dunkelheit.

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Laren
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Re: "Die Savanten: Heimkehr" (Fantasy/Sci-Fi)

Beitrag von Laren » Sa 25. Feb 2017, 19:47

Hallo Uwe und Willkommen im Forum!

Ich hab mir das E-book heruntergeladen und werde es die kommende Woche lesen. Die Leseprobe klingt auf jeden Fall schon mal interessant! :=)

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Uwe_Eckardt
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Registriert: Mi 22. Feb 2017, 17:14

Re: "Die Savanten: Heimkehr" (Fantasy/Sci-Fi)

Beitrag von Uwe_Eckardt » Mo 3. Apr 2017, 18:06

Hallo Laren.

Entschuldige bitte meine späte Antwort, aber ich war lange nicht im Forum.

Hast du das Buch mittlerweile gelesen? Wie hat es dir gefallen? Falls du es gut findest, würde ich mich über eine Bewertung bei Amazon sehr freuen. ;)
Gerne kannst du dich mit Fragen zum Buch an mich wenden.

Viele Grüße
Uwe Eckardt

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Shining
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Re: "Die Savanten: Heimkehr" (Fantasy/Sci-Fi)

Beitrag von Shining » Mo 24. Apr 2017, 10:03

"Ich mag Feuer - setzt Wärmeenergie frei und macht schönes Licht."
(Ich)

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